EU-BKF: die Fortbildungspflicht durch den Besuch unserer Fortbildungen nach § 53 Absatz 1 FahrlG erfüllen


Stellen Sie sich im Rahmen unserer Fortbildungsakademien Ihr individuelles Fortbildungsprogramm zusammen und Sie erhalten von uns zusätzlich eine Bescheinigung gemäß § 8 BKrFQV, wenn Sie dabei thematische Inhalte entsprechend den 3 Kenntnisbereichen buchen.

 

Die BKrFQV schreibt in § 8 für Ausbilderinnen und Ausbilder eine 3-tägige Fortbildung à 8 Zeitstunden (!) alle 4 Jahre vor, mit Themen, die für deren berufliche Tätigkeit von Bedeutung sind. Wir bieten im Rahmen unserer Fahrlehrerakademien regelmäßig Inhalte zu allen 3 Kenntnisbereichen entsprechend Anlage 1 zu § 1 Absatz 2, zu § 2 Absatz 2 und zu § 4 Absatz 1 BKrFQV an. Besuchen Sie bei uns eine 3-tägige Fahrlehrerfortbildung nach § 53 Absatz 1 FahrlG, die diese Bedingungen erfüllt, können wir Ihnen zusätzlich eine Bescheinigung für 18 Unterrichtseinheiten entsprechend § 8 BKrFQV ausstellen. Sie benötigen dann einen weiteren Fortbildungstag im Rahmen einer Fahrlehrerfortbildung, um die Fortbildungspflicht nach § 8 BKrFQV im Umfang von 24 Zeitstunden vollständig zu erfüllen.

 

Außerdem haben wir für Sie in Zusammenarbeit mit der Allgäu-Akademie in Bad Wurzach ein spezielles Fortbildungsprogramm zusammengestellt, das sowohl die Forderungen des § 53 Absatz 1 FahrlG, wie auch die des § 8 BKrFQV erfüllt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier.

 

Zu Ihrer Information hier ein Auszug aus der

Verordnung zur Durchführung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQV):

 

§ 8 Fortbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen

 

(1) Ausbilder und Ausbilderinnen, die Unterricht im Sinne des § 2 Absatz 2 und des § 4 Absatz 2 durchführen, haben ihre Kenntnisse regelmäßig durch eine dreitägige Fortbildung, die alle Gebiete erfassen soll, die für diese berufliche Tätigkeit des Ausbilders oder der Ausbilderin von Bedeutung sind, zu aktualisieren. Die Fortbildung dauert pro Tag acht Unterrichtseinheiten und ist spätestens alle vier Jahre zu absolvieren. Der Unterricht im Sinne des § 2 Absatz 2 und des § 4 Absatz 2 darf nicht von Ausbildern oder Ausbilderinnen, die sich nicht regelmäßig fortbilden, durchgeführt werden.

 

(2) Teilnahmebescheinigungen der Ausbilder und Ausbilderinnen der letzten beiden Fortbildungs-maßnahmen sind durch die Ausbildungsstätte aufzubewahren und der Anerkennungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorzulegen. Sie sind spätestens acht Jahre nach Abschluss der Fortbildungsmaßnahme zu löschen oder zu vernichten.

 

Amtliche Begründung zu § 8 BKrFQV:

 

(…) In § 8 wird im Turnus von 4 Jahren eine Fortbildungspflicht für Ausbilder und Ausbilderinnen geschaffen sowie die Pflicht, den Nachweis jederzeit zu erbringen. Die Fortbildungsdauer (3 Tage) und die Periodizität (4 Jahre), entsprechen den Bestimmungen für Fahrlehrer und Fahrlehrerinnen. (…)